Als wir am Freitag mit der kostbaren Ladung wieder zurück in Stolberg waren, da hieß es nicht nur den Wagen entladen sondern das Futter auch entsprechend zu sortieren.
Mal braucht einer von allem riesig große Säcke mit Trochenfutter, andere eher kleinere. Der eine braucht möglichst große Dosen an Nassfutter, das andere nur die kleinen. Dann muss Hundefutter und Katzenfutter getrennt werden, Spezialfutter aussortiert uns so weiter.
Dank unserer guten Zusammenarbeit hatten Inge und ich das gut im Griff und die Männer bekamen die ansagen, was sie wohin stapeln sollten. So muss das laufen
;-) Die Frauen übernehmen das Kommando und schon klappt alles. :-)
Ich hatte Euch schon berichtet, dass es leider zur Zeit einen echten Mangel an Katzenfutter gibt. Das, was wir mitgebracht hatten und das, was zwischenzeitlich noch an Spenden gekommen war, das wurde sofort aussortiert und zur Seite gelegt.
Inge telefonierte mit Herrn B., der zwei Futterstellen für Steunerkatzen betreibt und der sich sehr über den Anruf, dass ein kleiner Nachschub an Futter abzuholen wäre, freute. Sofort setzte er sich in sein Auto und kam das Futter für seine Schützlinge dankbar abholen.

Jeder, der Tiere versorgt, der weiß, wie wichtig Futter ist. Welch große Freude man den Menschen damit machen kann, dass sie ihre Tiere - in diesem Fall die Streunerkatzen in Aachen-Eilendorf und in Simonskall in der Eifel - volle Näpfchen bescheren können.
Da zählt jedes einzelne gefüllte Näpfchen. Können wir nicht mit Futterspenden helfen, dann muss das Futter aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Diese wird aber auch schon durch tierärztliche Behandlungen der Tiere stark strapaziert.


Auch wenn es keine riesige Menge war, die mit mitgeben konnten, so hat sich die Fahrt doch gelohnt. Man ist dankbar für alles, was man bekommt. Am Ende war doch wieder einiges ins Auto verladen.
Herr B. berichtete, dass die drei älteren Damen, die zusammen ca. 400 Straßenkatzen in der Aachener Umgebung füttern, auch arge Probleme haben genügend Unterstützung zu bekommen. Zudem fehlt es leider - wie fast überall - an tatkräftiger Hilfe und eventuell einmal Menschen, die die Arbeit übernehmen würden.
Die meisten Menschen, die den Tieren helfen, sind schon etwas älter und dann muss man sich auch Gedanken machen, wer die Arbeit denn irgendwann weiterführen wird. Auch Straßenkatzen sind Tiere, die einem ans Herz wachsen. Sie gehören für die Menschen, die sich um sie kümmern ebenso zur Familie wie Hauskatzen. Dass man diese Tiere nicht einfach irgendwann unversorgt zurücklassen möchte, das ist wohl klar.
Von seinen Katzen hat uns Herr B. auch einige Fotos geschickt. So seht ihr, welche Tiere von ihm versorgt werden und dass sie alle in einem sehr guten Zustand sind.





Vielen herzlichen Dank an die Spender von Katzenfutter, die die Versorgung auch dieser Tiere sicherstellen.
"So, und nun weg mit Euch, ich mag beim Futtern nicht beobachtet werden."

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